Globale Erwärmung

Aktueller könnte ein Thema kaum sein. Die globale Erwärmung ist ein Problem, das seit Jahren bekannt ist und kontrovers diskutiert wird. Eins ist klar: um sie zu bremsen, muss noch einiges passieren.

Was ist die globale Erwärmung?
Durch den Menschen verursachtes CO2 und Methan steigt in die Atmosphäre auf. Diese ist wie eine Schutzschicht um die Erde gespannt und lässt nur Sonnenstrahlen hindurch. Die CO2 und Methan Anlagerungen verdichten die Atmosphäre. Dies führt zu einem Wärmestau, denn die Sonnenstrahlen springen quasi zur Erde und wieder hinauf in die Atmosphäre, ohne entweichen zu können. Das sorgt für einen Treibhauseffekt, der die Erde stetig wärmer werden lässt.

der Treibhauseffekt sorgt für einen Stau von Sonnenstrahlen in der Atmosphäre

Fakt oder Fiktion
Leider glauben noch immer viel zu viele Menschen daran, dass die globale Erwärmung nicht existiert. Sie sind davon überzeugt, dass das Ganze nur eine riesige Verschwörung ist und sie nur verängstigt werden sollen. Erschreckenderweise sind unter diesen Ungläubigen auch Staatsmänner. Diese haben einiges zu sagen und können Gesetze unterbinden, die einen positiven Einfluss auf das Klima hätten. Da wo Unternehmen durch neue Auflagen für den Klimaschutz finanziell belastet werden, gibt es natürlich auch wieder Stimmen gegen neue Gesetze. Diese sind nur leider vom Ziel der Gewinnmaximierung geprägt und nicht etwa durch das Wohlwollen für unseren Planeten.

Nichts verloren und nichts gewonnen 
Gletscher schmelzen. Der Meeresspiegel steigt. Immer heftigere Stürme toben. Das Klima gerät aus dem Gleichgewicht. Klingt schlimm, ist es auch. Allerdings ist noch nichts verloren. Die Politik agiert leider in einer mäßigen Geschwindigkeit und merkliche Veränderungen sind kaum zu sehen. Wenn die Politik nichts unternimmt, sind wir machtlos. Oder? Politiker handeln im Sinne der Wähler. Wenn wir für unsere Ideale einstehen, wird die Politik reagieren müssen. Veränderung beginnt jedoch zunächst immer bei uns selbst.

Doch wie kann jeder einzelne etwas gegen den Klimawandel tun?

  • keine Tüten kaufen, sondern lieber von Zuhause mitbringen. Das spart Geld, Platz und Müll.
  • weniger Auto fahren und mehr laufen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Körper.
  • Verzicht auf Plastik. Ich weiß, es ist echt hart. Einige Lebensmittel sind ja geradezu mit dem Plastik verschmolzen. Inzwischen gibt es aber in vielen Städten Läden, die Lebensmittel ohne Verpackung anbieten.
  • mit Bedacht einkaufen. Bevor man Einkaufen geht, ist es wichtig zu überlegen, was man tatsächlich benötigt. Ein Einkaufszettel, an den man sich wirklich hält, ist da schon Gold wert.
  • weniger Fleisch essen. Wie viel Fleisch esst ihr eigentlich so? Wisst ihr nicht? Na dann willkommen im 21. Jahrhundert. Hier gibt es Fleisch überall. Im Überfluss. Jeder Deutsche kann jeden Tag so viel Fleisch essen wie er will. Es ist genug für alle da. Die Produktion von einem Kilogramm Fleisch stößt ca. 18x so viel CO2 wie die Produktion von genau so viel Brot aus. Fleisch schmeckt doch auch viel geiler, wenn es nicht jeden Tag auf dem Speiseplan steht!
  • Handel mit gebrauchten Gegenständen. Flohmärkte, Kleidertauschpartys und Co. sorgen für eine geringere Nachfrage nach neuen Produkten. Durch moderne Technologien wird der Gebrauchtwarenhandel seit dem Ebay-Boom immer stärker. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto mehr hat sich der CO2-Ausstoß der Produktion gelohnt. So steuert man gegen die Wegwerfgesellschaft, beziehungsweise die „mein Kleiderschrank ist ja sowas von überfüllt“-Gesellschaft, oder auch die „oh ich brauch das nicht mehr, ich stell es die nächsten 10 Jahre in den Keller“-Gesellschaft an. Am besten schaut man sich noch nach Angeboten in der Nähe um. Somit kann den CO2-Ausstoß auch beim Transport  gering halten.

Fazit
Die Politik wird wohl weiter ihre Zeit mit warten und diskutieren über eigentlich unwichtigere Themen verschwenden, während die Welt laut nach Hilfe schreit. Doch es ist noch nicht zu spät! Jeder einzelne kann etwas gegen die weitere Verschmutzung unseres Planeten tun. Es ist gar nicht mal so schwer. Umweltbewusst zu leben erfordert ein wenig Disziplin und einen guten Willen. Ein Tipp an alle, die etwas verändern wollen:
Beobachtet und hinterfragt euer Konsumverhalten. Überlegt euch, warum ihr bestimmte Dinge tut. Was sind eure Motive? Trefft ihr ausschließlich bewusste Entscheidungen oder beruhen sie auf irgendwelchen Angewohnheiten? Entwickelt ein Bewusstsein für eurer eigenes Konsumverhalten und tragt es nach außen! 
Wenn wir es alle zusammen angehen, wird die Erde ein saubererer und langlebigerer Ort. Worauf wartet du also?

Quelle:
geo.de

 

 

 

Nina Nungesser

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